Berufsbild - Tier-Heilpraktiker
Der Tierheilpraktiker
stützt sich auf die Grundlagen der artspezifischen Bedürfnisse des Tieres, umsorgt,
behandelt und heilt mit altbewährten, milden und unschädlichen Methoden. Dazu benötigt
er umfassende Kenntnisse, der artspezifischen organischen, physiologischen und
pathologischen Zusammenhänge, die er in einer umfassenden Ausbildung erwirbt.
Wie der Heilpraktiker in der Humanmedizin, sieht und behandelt er das Lebewesen
ganzheitlich: Nicht Symptome, sondern die Ursachen der Krankheiten müssen erkannt und
beseitigt werden. Tierheilpraktiker genießen seit mehr als 100 Jahren volle
Kurierfreiheit, (mit Einschränkungen bei verschreibungspflichtigen Mitteln sowie
Tierärzten vorbehaltenen, amtlichen Überwachungsaufgaben).
Das Wissen des Tierheilpraktikers kann in selbständiger Praxis, aber auch in vielen
anderen Bereichen von Nutzen sein, z.B. für Pferdetherapeuten, Tierzüchter, Tierhalter,
Leiter von Tierheimen, Tierfutterproduzenten u.v.m.
Meine
Bitte an Sie als verantwortlich handelnder Tierhalter
Es
wird mittlerweile ganz allgemein mit der Naturheilkunde sehr respektlos umgegangen.
Insbesondere mit den homöopathischen Einzel-Mitteln hier kann man es schon fast
als fahrlässig bezeichnen. Sie alleine umfasst ein Heilmittelspektrum von ca. 3000
Mitteln. Laienhafte Empfehlungen beschränkten sich hier auf vielleicht 10-20 Mittel, die
immer wieder einmal in Tierhalter-Foren zur "gezielten Behandlung" genannt
werden, nebst allen Komplexen, die es auf dem Markt gibt. Ich würde mir wünschen, dass
man den Naturheilmitteln genauso viel Achtung entgegenbringt, wie der Schulmedizin. Nur
weil man Naturheilmittel frei verkäuflich in der Apotheke beziehen kann bedeutet das aber
nicht, dass man rezeptlos = respektlos setzen sollte.
Symptomatisch
durchgeführte Laientherapien können auch hier Schaden anrichten, Blockaden setzen. Ganz
davon abgesehen, dass der Ruf eines Mittels Schaden nimmt: wird es unsachgemäß angewandt
und bringt nicht den gewünschten Effekt, so wird es deshalb häufig auch gleich als
wirkungslos bezeichnet. Bitte denken Sie daran, dass alle Naturheilverfahren
ihre Therapeuten absolut fordern, denn sie zielen primär darauf ab die
KRANKHEITS-URSACHEN zu erkennen, anzugehen und - wenn möglich - auszuräumen.
Auch bei den
Bach-Blüten gibt es mittlerweile Fertigkombinationen auf dem Markt. Sie mögen für den
Laien global sinnvoll sein aber in der Tat: Ein versierter Therapeut wird sich
dieser in nur wenigen Fällen bedienen, da er ja durch sein Know-How die Blüten
individuell auf den Patienten abstimmen kann.
Glauben Sie mir, es kommt nicht von ungefähr, dass all diese Heilverfahren - auch wenn sie größtenteils von der Lehrmedizin nicht anerkannt und wissenschaftlich nicht bewiesen sind - studiert werden müssen.
Merkwürdigerweise wird mit chemischen Arzneimitteln nicht ebenso lässig verfahren.
Sollten Sie Fragen
bzgl. der von mir angewandten Heilverfahren haben so kontaktieren Sie mich bitte während
meiner Sprechzeiten. Ich gebe Ihnen darüber gerne Auskunft. Bitte haben Sie aber
Verständnis dafür, dass ich weder Ferndiagnosen stelle noch Ferntherapien durchführe,
da dies nicht nur rechtlich gesehen untersagt ist, sondern auch dem Grundgedanken der
Naturheilverfahren nicht dienlich wäre, denn es ist unmöglich am Telefon
Krankheits-URSACHEN und die passende Therapie zu ergründen, die das Lebewesen wieder in
Harmonie bringen könnte.
Grundsätzlich
sollten homöopathische Laien nur leichtere akute Erkrankungen selbst behandeln! Setzen
Sie sich im Zweifelsfall immer mit Ihrem Tier-Homöopathen in Verbindung.
(Ag-THP P.Stein)
Prüfen
Sie genau, wem Sie Ihr Vertrauen schenken möchten.
Da die Berufsbezeichnungen der Tier-Heilpraktiker/in, Tier-Psychologen/in und Tier-Physiotherapeut/in noch immer nicht geschützt sind hat jeder auch ohne Ausbildung die Möglichkeit sich diese Berufsbezeichnungen anzugeignen und zu praktizieren.
Lassen Sie sich Prüfungs-Zertifikate zum ausgebildeten und geprüften
Tierheilpraktiker zeigen !!!